Brautkleid

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Eine Hochzeit ist nicht perfekt ohne das passende und sorgsam ausgewählte Braut- oder Hochzeitskleid. Wobei diese Tradition noch vergleichsweise neu ist, da sich in den vergangenen Jahrhunderten kaum eine Frau ein aufwendiges und damit teures Brautkleid leisten konnte. Heute sorgen die Kleider vor allem berühmter Bräute für allerhand Spekulationen und Rummel, wie etwa das von Kate Middleton, der heutigen Herzogin von Cambridge, das sie zu ihrer Hochzeit im April 2011 mit Prinz William trug. Das Geheimnis um ihr Brautkleid, das von Alexander McQueen-Designerin Sarah Burton entworfen wurde, wurde erst gelüftet, als Kate ihr Brautauto verließ.



Die Geschichte des Brautkleids

Traditionell ist ein Brautkleid Weiß, in Anlehnung an die Farbe der Reinheit und der Jungfräulichkeit. Im 18. Jahrhundert waren jedoch noch die Brautkleider der wenigsten Bräute weiß, da nur die Reichsten sich spezielle Kleidung für diesen Anlass leisten konnten. Noch im 19. Jahrhundert heiratete man vor allem im Sonntagskleid, das in der Regel schwarz war, in der Mittel- und Unterschicht blieb das bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts so. Ab den 1920er Jahren war das weiße Brautkleid in allen Schichten der westlichen Welt dann Gang und Gäbe – wobei sich dieser Trend heute wieder öffnet und auch andere Farben zulässt. Dieser Sachverhalt hängt auch damit zusammen, das heute nur doch die allerwenigsten Frauen jungfräulich in die Ehe gehen dürften. Die Tendenz zu hellen Farben des Brautkleids soll auf den Adel zurückgehen, so trug Maria de‘ Medici bereits im Jahr 1600 ein sehr helles Brautkleid bei ihrer Hochzeit mit Heinrich IV.

Die verschiedenen Brautkleid-Schnitte

Heute unterscheidet man Brautkleider vor allem nach ihren Schnitten und Designs, weniger nach ihren Farben, wobei die meisten Kreationen immer noch sehr hell gehalten sind. Als Stoffe werden edle Materialien, wie etwa Satin, Seide und Spitzen sowie ebenso hochwertige Applikationen (z.B. Perlen) verwendet. Bei den Brautkleid-Schnitten unterscheidet man entsprechend den Figuren der Bräute in die A-, die X-, die O-, die V-, die XXS- und die XXL-Form. Je nach Schnitt werden beispielsweise die Hüften, das Dekolletee oder die Schultern betont, bzw. kaschiert.


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