Overall

overall

Dank einer Vielzahl an Vorteilen wurde und wird der Overall vor allem als Berufsbekleidung von unterschiedlichen Berufszweigen genutzt und getragen. Dabei handelt es sich um ein Ganzkörper-Kleidungsstück mit langen Ärmeln und Beinen, das relativ locker und bequem sitzt, aber nicht verrutschen kann. Verschlossen wird der Overall entweder an der Innenseite der Beine und/oder in der Taille oder aber auch am Rücken, so dass ein leichtes An- und Ausziehen ermöglicht werden kann.

Aus kulturgeschichtlicher Sicht spielte der Overall vor allem während der chinesischen Revolution und im Konstruktivismus eine bedeutende Rolle. Von der Berufsbekleidung hin zur Modeerscheinung entwickelte er sich in Europa und Nordamerika allerdings erst Mitte/Ende des 20. Jahrhunderts. Heute findet man ihn auch mit kurzen Beinen und/oder Ärmeln, dann wird er als Body- oder Playsuit bezeichnet.

Der ursprüngliche Zweck des Overalls

Overalls werden bis heute als Berufsbekleidung eingesetzt, so zum Beispiel von Astronauten, Tauchern, Malern, Monteuren und in weiteren Berufsständen. Er bietet einen bequemen Sitz und eine größtmögliche Bewegungsfreiheit. Darüber hinaus kommt der Overall auch als Sport- und Schutzkleidung, aufgrund eben dieser Vorteile zum Einsatz. Mit elastischen Bündchen versehen bietet er zudem Schutz vor eindringenden Substanzen, zum Beispiel in der Chemie.



Auch als Unterwäsche oder Schlafoverall wird diese Bekleidung vor allem in sehr kalten Regionen dieser Erde benutzt. Die Schlafoveralls wurden durch amerikanische Filme bekannt, sie verfügen am Gesäß über einen Verschluss. Vor allem Babys und Kleinkindern werden Schlafoveralls gerne angezogen.

Der Overall in der Mode

Bereits in den 1970er war der Overall auch eine Fashion-Erscheinung, die später zunächst totgeglaubt schien. Zur Jahrtausendwende feierte der Overall aus Denim, der eng anliegend geschnitten war, dann eine Renaissance. Heute und seit wenigen Jahren findet man die Overalls aus verschiedenen Stoffen und in unterschiedlichen Schnitten. Sie eignen sich sowohl als Freizeitbekleidung als auch – im entsprechenden Design – als Alternative zum Abendkleid.